Monitor und Bildschirm im Wandel der IT-Technologie
Bei
dem Thema Monitor geht es auf dieser Homepage um Bildschirme
als Anzeigegeräte oder auch um Peripheriegeräte
als "Computer-Monitor". Unter "Monitor"
werden auch andere Themen und Geräte verstanden wie beispielsweise
ein Monitor zur Überwachung von medizinischen Ereignissen
(zumeist Intensivstation) oder auch einfach nur das Betriebssystem
"Monitor" usw. Hier aber geht es nur um Monitore
im IT- bzw. Computerbereich und dabei auch nur um die Frage
"Monitor als Hilfsmittel der modernen Kommunikation".
Ein Monitor im Sinne der IT ist ein Ausgabegerät;
man empfängt also Informationen und kann über
die gängigen (alten) Monitore keine Informationen eingeben
wie beispielsweise bei einer Tastatur. Die ersten Bildschirme
kamen im Jahre 1950 auf der Basis der Braunschen Röhre
zum Einsatz. Sicherlich werden Sie die alten Monitore noch
als klobige Bildschirme in Erinnerung haben. Zwischenzeitlich
hat sich diese Technologie überholt, zumal auch die
Darstellung von grafischen Oberflächen immer wichtiger
wurde.
Das
Zauberwort bei den Monitoren heißt heute "Flüssigkristall".
Flüssigkristallbildschirme haben zudem den Vorteil,
dass sie keine Bildröhren mehr benötigen und eine
sehr flache Bauweise haben. Seit Anfang des neuen Jahrtausends
gibt es auch Bildschirme die dreidimensionale Darstellungen
ermöglichen. Hierdurch haben dann hauptsächlich
3d-Spiele (Online- oder Offline-Spiele, Online-Games) einen
regelrechten Boom erfahren und einen neuen Massenmarkt ausgelöst.
Die heutige Technologie macht es auch möglich, dass
Bildschirme heute mehrere Informationen (Fenster) auf einmal
darstellen können. Die so genannte "Fenstertechnik"
wurde durch den Softwarehersteller Microsoft bekannt, daher
auch der Name des bekannten Betriebssystems "Windows".
Bleibt man im Bereich IT so finden sich die neuartigen
Bildschirme (natürlich) bei jedem Personalcomputer,
aber auch bei Notebooks bzw. Netbooks. Die Technik (als
Display) findet sich aber auch in Kleingeräten wie
Smartphones, Handys, Digitalkameras, Camcordern oder auch
elektronischen Navigationsgeräten.
Zur Verarbeitung und Darstellung der grafischen Inhalte
sind in den heutigen PCs spezielle Grafikkarten integriert.
Beim Kauf eines neuen Monitores (oder auch umgekehrt eines
neuen PCs) sollte man deshalb darauf achten, dass die verfügbare
Grafikkarte und die dazugehörigen Anschlüsse mit
dem Monitor kompatibel sind. Dies gilt sowohl für die
Übermittlung der normalen Inhalte als auch für
die Übermittlung von Videodaten.
Die Standardauflösungen bei Bildschirmen sind sehr
unterschiedlich, allerdings sind die meisten über den
so genannten Standard "VESA" eingestellt. Konnten
Röhrenmonitore durch den sich bewegenden Elektronenstrahl
quasi alle Auflösungen darstellen, sieht es bei den
Flachbildschirmen (leider) etwas anders aus; diese haben
feste Pixelpunkte durch LED oder TFT und hierdurch kann
die Schärfe nur in den Standard-Einstellungen optimal
eingestellt werden, alle anderen Auflösungen müssen
"interpoliert" (also durch künstliche Veränderung
der Punktedichte und Kontrastdifferenzierung) werden.
Eine neue Technologie die sich heute auf Bildschirmen findet
ist die so genannte Touchscreen-Technologie. Auch Ihnen
dürfte diese Technologie spätestens bei Einführung
des neuen Apple-iPhone-Handys bekannt sein. Der Nutzer kann
einfach durch Berühren der Display-Scheibe die dargestellten
Inhalte verändern. Hierdurch wird eine interaktive
Kommunikation mit den Darstellungsdaten möglich, das
jeweilige Display wird gleichzeitig Ausgabegerät und
Eingabegerät.
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